Mosis Blog
Sonntag, 25. Juni 2006
2.Test

Der zweite Test wurde am Sonntag um 10 Uhr morgens durchgeführt.

Es wurden wiederum 4 Pakete gesendet und empfangen. Der Mittelwert beträgt bei diesem Test 64ms wonach ersichtlich ist, dass zu diesem Zeitpunkt mehr User online waren.

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Freitag, 23. Juni 2006
ping und tracert

Ping ist ein Programm, mit dem überprüft werden kann, ob ein bestimmter Host in einem IP-Netzwerk erreichbar ist, und darüberhinaus zur Messung der Dauer diese zu erreichen, eingesetzt werden kann.

Der Trace Root Befehl zeichnet alle Stationen (Router) zwischen Absender und Empfänger auf.

Der erste Test wurde am Freitag, den 23. Juni um 22:00 durchgeführt und ergab folgendes Erbegnis:

Es wurden 4 Pakete empfangen, dabei keines verloren. Die Minimumdauer betrug 52ms, die Maximumdauer 54ms und der Mittelwert 53ms.

Hier sind die Router ersichtlich, über welche die Datenpakete übermittelt wurden.

Hier die Ergebnisse meines durchgeführten Portscans:


Laut diesem ist meine Systemsicherheit gewährt.

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Montag, 24. April 2006

Um den Zusammenhang bzw. den Unterschied zwischen Content Management Systemen, Weblogs und Wikis aufzeigen zu können, ist es vorab notwendig, die drei Begriffe näher zu erläutern:

Ein CMS ist ein datenbankgestütztes Software-System mit dem die Inhalte (Texte, Grafiken, Multimediale Elemente, usw.) einer Website verwaltet und für den Benutzer bereitgestellt werden können. Meistens werden die mit einem CMS gemanagten Sites bzw. Inhalte als "dynamisch" bezeichnet, während Websites, die auf normalen HTML Seiten basieren als "statisch" beschrieben werden. Da auch die Webseiten einer CMS Site temporär als statische Seiten bereitgestellt werden, um z.B. die Performance zu verbessern oder die Systemlast zu verringern, sind die Übergänge daher fließend.

Während bei einer normalen - statischen - Website einzelne Webseiten erstellt, abgespeichert und zu einem Webserver, der diese dann für alle Internet-Benutzer bereit stellt, kopiert werden, ist ein CMS erheblich komplexer. Hierbei werden die Inhalte in einer Datenbank erfasst und definiert. Daraufhin fragt ein spezielles Programm, meist ein sogenannter Applications-Server diese Inhalte ab, stellt diese zu einer Webseite zusammen und übermittelt sie an den Webserver. Der Webserver macht sie dann für den Internet-Benutzer erreichbar. Für ein CMS wird daher normalerweise zusätzlich ein Datenbankserver und
ein Applicationsserver benötigt. Durch diese Technik soll der Prozess der Content-Bereitstellung optimal unterstützt werden. Diejenigen, die Inhalte entwickeln und veröffentlichen wollen - z.B. Online-Redakteure, Produkt-Manager, usw. - brauchen nicht über HTML- oder sonstige Programmierkenntnisse verfügen. Sie erhalten ein einfaches Interface, z.B. einen Bildschirm mit Eingabemöglichkeiten, mit dem vergleichsweise einfach Inhalte erfasst und gespeichert werden können. Wenn ein Team an den Inhalten arbeitet können Kollegen diese Inhalte vor der endgültigen Veröffentlichung betrachten und gegebenenfalls ändern. Am Ende dieses Inhalte-Entwicklungsprozesses kann der Inhalt dann für das Internet freigegeben werden(Quelle:www.e-commerce-online.de).

Bei Weblogs handelt es sich um Webseiten, auf denen Informationen in chronologischer Form aufgelistet werden, die hohe Linkdichte besitzen und meist durch die Leser kommentierbar sind. Dem Inhalt sind dabei keine Grenzen gesetzt - außer durch die persönlichen Fähigkeiten(Präs). Sie bieten im Grunde die Funktionalität von CMS, sind aber viel schneller und einfacher zu installieren(Quelle:www.tzwaen.com).

Wozu dann der große Aufwand mit CMS? Ein CMS hat große Vorteile, wenn bestimmte Anforderungen wie z.B. Websites mit relativ komplexen Inhalten (z.B. hunderte einzelne Seiten) vorhanden sind. Sollen die Inhalte häufig geändert werden (z.B. wöchentlich, täglich, stündlich), sollen mehrere Mitarbeiter Inhalte bereitstellen und haben diese weiters keine oder geringe HTML- oder sonstige Programmierkenntnisse bietet sich die Nutzung eines CMS an. Weiters ist dieses sinnvoll wenn Inhalte im Rahmen eines mehrstufigen Entwicklungs- und Freigabe-Prozesses bereitgestellt werden(Quelle:www.e-commerce-online.de).

Leider hat ein CMS auch einige Nachteile, die je nach Konzept mehr oder weniger schwerwiegend sind: Grafik und Layout der einzelnen Seiten sind oft eingeschränkt und Änderungen jener meist aufwendig, da jeweils die gesamte sehr kostenintensive Infrastruktur angepasst bzw. geändert werden muss(Quelle:www.e-commerce-online.de).

Im Unterschied zu CMS gibt es bei Weblogs allerdings keine redaktionelle Kontrolle. Dies erhöht natürlich auch die Chance, dass Beiträge vermüllt sind. Des Weiteren haben Weblogs oft nur einen Autor, andere Teilnehmer können lediglich in Form von angehängten Kommentaren schreiben. Im Allgemeinen eignen sich Weblogs nicht für längere Abhandlungen in Gestalt von beispielsweise Seminararbeiten, sie dienen eher dazu, auf Webseiten mit längeren Beiträgen aufmerksam zu machen(Quelle:www.abseits.de).

Nichtsdestoweniger scheint es, aufgrund der leichten Handhabung, für beispielsweise Unternehmen sehr verlockend zu sein, zu PR-Zwecken einen Unternehmensblog zu führen. Jedoch spricht M-E-X Blog in diesem Zusammenhang 10 Gründe an, als Unternehmen von der Führung eines Blogs Abstand zu nehmen(Quelle:www.m-e-x.de).

Genau wie Weblogs sind Wikis als Spezialfälle von CMS zu sehen. Sie sind verbreitete, leicht zu bedienende Systeme, die es ermöglichen, Inhalte im Internet zu veröffentlichen, die von einer großen Anzahl von Nutzern bearbeitet werden können.
Wikis (der hawaiianische Ausdruck "wiki" bedeutet schnell) sind sehr einfache CMS. Das Besondere an Wiki-Systemen ist ihre Offenheit: im Gegensatz zu Weblogs können die Inhalte im Prinzip von jedem Nutzer bearbeitet, ergänzt oder auch gelöscht werden. Wegen ihrer Offenheit gegenüber jedem Benutzer besteht natürlich eine gewisse Gefahr des Vandalismus in einem Wiki. Keine Software kann momentan automatisch unterscheiden, ob es sich bei der Änderung einer Wiki-Seite um eine sinnvolle Ergänzung oder um einen ungewünschten Spam-Vorgang handelt. Daher bieten die meisten Wikis nützliche Funktionen wie z.B. Zugriffskontrollen und Versionierung (Protokollierung der Bearbeitungen und Erhalt alter Versionen) an, mit denen Vandalismus eingeschränkt werden kann(Quelle:www.e-teaching.org).

Ich bin der Auffassung, dass Weblogs und Wikis als Spezialfälle von CMS zu sehen sind, da ihnen grundsätzlich ähnliche Eigenschaften zuzurechnen sind. Will man allerdings beispielsweise einen Weblog als CMS System verwenden ergeben sich Einschränkungen in Gestalt der ausschließlich chronologischen Sortierung der Informationen, womit folglich auch nachträgliche Änderungen ein Problem darstellen. Allerdings gibt es Möglichkeiten, durch Tools, wie beispielsweise einem Zeitstempel, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen(Quelle:www.art-events.de).

Da einerseits in jedem Wiki eine chronologische Reihenfolge angezeigt und Kommentare zugelassen werden können, und andererseits in jedem CMS System und jedem Weblog auch mehrere Autoren Artikel schreiben können, sofern eine vernünftige Benutzerverwaltung mit Rechtesystem integriert ist, gibt es also in Wirklichkeit- und dies formuliere ich bewusst überspitzt- eigentlich überhaupt keinen Unterschied zwischen diesen Programmen.

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Mittwoch, 29. März 2006
Bin gespannt...

Im Prinzip ist jeder bereits Nutzer von Social Software, da ja im weitesten Sinne alle Anwendungen, die menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unterstützen, also auch E-Mail oder Instant Messenger unter diesem Begriff zu subsumieren sind. Uns wurde der Begriff in der Lehrveranstaltung als Web-Anwendungen, die auf der Viele- zu- Viele- Kommunikation des Internets aufbauen, näher gebracht, der sich natürlich auf die neueren, in diesem Zusammenhang interessanteren Dienste wie Wikis und Weblogs bezieht.

In dem Text Das Web sind wir beschreibt Mario Sixtus das Phänomen dieser neuen Anwendungen als den Brückenschlag

zwischen den zwei parallelen aber zugleich tief gespaltenen Welten, dem glitzernden von Ebay-Auktionen und Onlinebanking bestimmten Einkaufszentrum und dem von gesichtslosen Cyber-Wesen bewohnten Webforum und Chatraum. Social Software, die ich als Fundament dieser Brücke sehe, wird von Usern genutzt, um neue Web-Siedlungen zu bilden. Anstatt sich in unendlichen Weiten des Webs zu verlieren, begegnet man hier nun Menschen. Natürlich gibt es auch etliche Anonyme Blogger, doch wer sich diese neuen Arten der Medien zunutze machen und ernst genommen werden will, schreibt unter seinem realen Namen. Diese Abkehr von der Anonymität ist logische Folge und bietet unterschiedlichsten Gruppen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Der Bericht Social Software verändert das Networking auf der Seite Computerwoche.de thematisiert explizit Chancen die z.B. Unternehmer durch diese neue Art des Networking erhalten. Ob jedoch in diesem Fall die Möglichkeiten des „digitalen Pendant des klassischen Vitamin B“ genutzt werden, ist schließlich von den jeweiligen Fähigkeiten der involvierten Personen abhängig. Unbestritten jedoch wird Gelegenheit zur Erarbeitung einer eventuell sehr hilfreichen Reputation in einer für die jeweilige Person oder Institution relevanten Teilöffentlichkeit geboten.

Die Chancen, die sich durch diese neue Art von Kommunikationsmitteln ergeben, sind mannigfaltig. Angefangen von der Befriedigung des Bedürfnisses nach Orientierung, Vertrauen und Verbindlichkeit, über die in der letzten Lehrveranstaltung in einer Planetopia-Reportage gezeigte, jeden Tag ihr intimes Privatleben ausplaudernde, Seelenexhibitionistin, bis zur Generierung von neuem, substantiellen, durch Hyperlinks verknüpften Wissen, ist alles möglich.

Ich beschränkte mich bis zu diesem Zeitpunkt mit gemütlichem „Shoppen im Einkaufszentrum“. Nun ist der erste Schritt, das Fundament des neuen Webs, des „Web 2.0“, mit meinem Gesicht zu bereichern, getan. Ich bin gespannt, wohin mich dieser Weg führt und erwarte mir an dieser Stelle von der Lehrveranstaltung eine Erweiterung meines Horizonts, eine Chance, mittels der erhaltenen Informationen in eine neue Welt bzw. eine Welt neuer Möglichkeiten einzutauchen.

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