MEDIA-Site

Janine.Zika.Uni-Linz, 3. Mai 2010, 15:50

Der Vortrag, bzw. Workshop der Gruppe Media-Site war unheimlich lehrreich und spannend. Es gibt so viele Faktoren, bei der richtigen Anwendung, zu beachten. Man darf nicht unüberlegt die Kamera postieren, oder einfach irgendeinen beliebigen Hintergrund wählen, denn das ist alles ausschlaggebend für das Endprodukt.

Bei der Kamera sollte man folgende Dinge beachten:

Zum einen sollte nicht an dem Stativ gespart werden. Es sollte stabil sein und ein Schwenken der Kamera zulassen (beispielsweise um problemlos von dem Vortragenden auf die Studenten schwenken zu können); Es ist absolut "verboten" die Kamera in der Hand zu halten, da das mit großer Wahrscheinlichkeit ein wackeliges Bildmaterial zur Folge haben wird.

Beim Filmen direkt, ist beim Zoomen zu beachten, dass man nicht zu nahe an das Subjekt heran-zoomt. Das beste Bild entsteht, wenn zirka über dem Kopf des Gefilmten noch zirka "ein Kopf" in die Höhe frei bleibt und nach unten hin, ab der Bauchnabelgegend gefilmt wird. Die wäre ein optimales "Format" (wenn man hier von "Format" sprechen kann). Es sollte nicht zu schnell gezoomt werden, sondern hier sollte man vorsichtig und langsam herangehen.

Hat man vor, auch das Publikum, wie Studenten, zu filmen, ist Schwenken notwenidg, wenn man nicht eine zusätzliche Kamera im Einsatz hat. Beim Schwenken sollte beachtet werden, dass wenn an vom statischen Bild zuerst LANGSAM wegschwenkt, dann schneller und dann wieder langsamer werden, wenn man das Publikum erreicht hat. Dadurch entsteht ein fließender Übergang.

Eine Komonente, worauf man sehr viel Wert legen muss, ist die Licht-Gebung/-Einfall im Bereich des zu filmenden Subjektes. Uns wurde dabei das "Drei-Punkt-Licht" vorgestellt, wo es das Backlight, das Fill- und das Key-Light gibt. Das Backlight kommt von hinten und schafft die Abgrenzung zwischen Kopf und Hintergrund. Das Fill-Light entfernt die vom Key-Light (das von leicht seitlich vorne kommt) entstandenen Schatten. Durch die Aufstellung dieser dreier Lichtquellen entsteht ein einheitlich- mit Licht ausgefülltes Subjekt.

Weitere Punkte die noch kurz erwähnt und somit beachtet werden sollen sind:

  • die Kamera sollte so postiert werden, dass sie den Vortragenden nicht stört, und das Licht einheitlich ist;
  • Künstliches sollte nicht mit Natürlichem Licht gemischt werden (Rollos runter geben);
  • dunkler Hintergrund ist schlecht; weißer bzw. heller Hintergrund ist optimal;
  • auf störende Hintegründe achten (Waschbecken,..etc.);
  • der gefilmte Vortragende muss seinen Blick auf den Media-SIte Monitor werfen können;
  • der Monitor sollte wiederrum nicht im Kamerabild zu sehen sein;

 

Das heikelste Thema, was ich jedoch nur ganz kurz anschneide ist die AUDIO-Komponente. Hierbei sollte man sich bei der Vorbereitung auf eine Aufnahme sehr viel Zeit nehmen um dies ausreichend zu testen. Um mögliches Krachen zu vermeiden, sollten alle Geräte, wenn möglich, am selben Stromkreis angeschlossen werden;

 

Ich finde, es ist ein sehr spannendes Thema und ist in der Praxis von Open Content ein absolut interessantes "Tool".

 

 

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