Statement Mobile Business im Bereich Sport: Fallbeispiel Runtastic

anica.nacova.uni-linz, 30. April 2018, 01:51

 

Mobile Business Modelle finden mittlerweile einen breiten Anklang im Bereich des Freizeitsports. Dabei hat die App der Firma Runtastic in den letzten Jahren den Markt für Lauf-Apps revolutioniert und dominiert. Die App des Unternehmens Runtastic bewegt sich im Bereich der Fitness- und Lauf-Apps. Es wird die Möglichkeit geboten sämtliche relevante Daten wie Höhenmeter, Distanz, Dauer, Puls und Kalorienverbrauch zu einem Lauftraining aufzuzeichnen und an eine Community weiterzugeben. Weiterhin sammelt die App die Laufdaten in einem Lauftagebuch und analysiert und informiert den User über seinen Fortschritt (Q1).

Bildquelle: (Q2)

 

Bis dato waren derartige Analysen eines Lauftrainings nur über aufwendige und kostspielige GPS-Laufuhren möglich. Zudem mussten die Daten teils umständlich auf einem Computer ausgewertet werden. Die nötige Hardware wie ein GPS-Chip und ein Prozessor sind heutzutage in jedem Smartphone verbaut. Dementsprechend bieten die Smartphones eine ideale Basis für eine Laufanalyse-App und ermöglichen einer breiten Maße den Zugang zu einer Trainingsanalyse. Weiterhin greift die App den aktuellen Zeitgeist eines vernetzten Freizeiterlebnisses auf, indem die Trainingseinheit umgehend nach dem Abschluss inkl. Wegstrecke auf Facebook gepostet werden kann (Q1).

Bildquelle: (Q3)

 

Das Geschäftsmodell ist als ein klassisches Freemium Modell aufgebaut. Die Basisversion ist kostenfrei und enthält Werbung. Wohingegen bei der kostenpflichtigen Pro Version mehr Möglichkeiten zur Interaktion in einer Community und andere Feedback-Möglichkeiten gegeben werden. Der User wird hier direkt per Voice-Feedback beim Laufen informiert und kann zudem gegen einen anderen User in einem Wettbewerb antreten. Weiterhin ist das System modular aufgebaut und bietet so die Möglichkeit zusätzliche Features nach Bedarf zuzukaufen (wie z.B. Trainingspläne etc.) (Q1). 

Bildquelle: (Q2)

 

Im Großen und Ganzen bietet die im Smartphone verbaut GPS-Technologie die Möglichkeit über verschiedenste Sportarten hinaus Apps anzubieten, die es den Usern möglich machen unkompliziert und kostengünstig ihre Trainingsziele zu überwachen. Weiterhin bieten die auf den Smartphones gegeben Schnittstellen zu den diversen Sozialmediaplattformen die Möglichkeit eines vernetzten und sozial interaktiven Freizeit- bzw. Sporterlebnisses (Q1). 

 

 

Quelle:

Q1: Modjesch S. (2013): Mobile Business in Fach- und Sachverlagen: Konzeption und Anwendung eines Geschäftsmodell-Ansatzes zur Monetarisierbarkeit von Smartphone-Applikationen. Studiengang Mediapublishing an der Hochschule der Medien Stuttgart. In: Stuttgarter Beiträge zur Verlagswirtschaft. Band 15. https://www.hdm-stuttgart.de/mp/stuttgarter_beitraege/190/volltext.pdf[28.04.2018]

 

Q2: Alger K. (2017): Runtastic Pro: How to use Adidas’ app to become a better runner Using Runtastic Pro? Don’t press ‘Go’ until you’ve read this. Wareable - Tech for your connected self. https://www.wareable.com/running/runtastic-pro-guide-how-to-become-a-better-runner-320[28.04.2018]

 

Q3: Finke M. (2014): Social-Media für Unternehmen (Teil 1): Facebook. Lindbaum – digitalize business. https://www.lindbaum.de/online-marketing/social-media-fur-unternehmen-teil-1-facebook[28.04.2018]

 

 

 

 

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