Statement Die Zukunft des MCommerce

marian.limberger.uni-linz, 14. Mai 2018, 18:43

Die Zukunft des mobile Commerce

Quelle: https://www.mstage.at/mobile-commerce/

 

Bereits 64 % der Internetkäufe wurden im Jahr 2015 über mobile Geräte getätigt. Bei Google kommen 50% aller Suchanfragen über mobile Geräte, daher steht hier mobile Werbung im Vordergrund.

Um diesem Trend zu begegnen setzen die Shop-Betreiber auf responsive Design. Große Unternehmen, die genügend Ressourcen zur Verfügung haben setzen auf eigene Apps. Bei kleineren Unternehmen sind dafür meist die Kosten und der Aufwand zu hoch.

Herausforderung mobile App

 

Auch wenn das Budget vorhanden ist, um eine eigene App zu entwickeln, steht man einer Vielzahl von Mitbewerbern gegenüber, die in den unterschiedlichen Stores verfügbar sind. Man steht oft vor dem Problem, dass die Big Player bereits die Marke abbilden und daher von den Usern keine zusätzliche App installiert werden will, bzw. nach kurzer Nutzung wieder deinstalliert wird. Es muss also gut überlegt werden, wie die mobilen User angesprochen werden können.

Folgende Kriterien sollten erfüllt sein, um neben dem eigenen Online-Shop auch eine App bereitzustellen:

  • Ausreichendes Budget für die Entwicklung einer nativen App für zumindest die wichtigsten Plattformen IOS und Android
  • Erfahrenes Entwicklerteam
  • Budget für die laufende Weiterentwicklung und Betreuung
  • Ressourcen & Budget für die Bewerbung bzw. App-Marketing
  • Hohe Reichweite in unterschiedlichen (Werbe)Kanälen, um die App dauerhaft und ausreichend zu bewerben

Reichweiten-Apps als Schlüssel zum mobilen e-Commerce Erfolg

 

Vor der Entwicklung der eigenen App sollte man sich mit den aktuellen Entwicklungen am Bereich der mobilen Betriebssysteme eingehend beschäftigen. Gerade die Entwicklung der Zahlsysteme wird hier zunehmend von Interesse sein.

Messenger:

Schon heute ist es möglich per WhatsApp ein Taxi zu bestellen und vieles mehr. Darüber hinaus bietet das chinesische Pendant WeChat bereits die Möglichkeit durch einen integrierten Paymentdienst Käufe zu tätigen, aber auch Gelder von Nutzer zu Nutzer zu transferieren. Zusätzlich können Bahntickets, Kinokarten, Taxis bezahlt werden. Eigene Brand-Accounts stellen die Verbindung zwischen Kunde und Marke her, um auch Coupons zu übermitteln. Es wird sogar die Möglichkeit geboten einen eigenen Webshop zu erstellen. Damit kann Alibaba und Amazon entgegengetreten werden. Facebook entwickelt derzeit eine Chatbot-Lösung mit künstlicher Intelligenz, die eine Vielzahl von Transaktionen erledigen kann. Damit wird der Messenger zur All-in-One App für E-Commerce und B2C- Kommunikation.

Payment:

Laut Expertenmeinung werden wir bereits ab 2020 über mobile Wallets bezahlen. Dabei können digitale Kundenkarten einbezogen werden. Einen Vorgeschmack bieten interaktive, sprechende Flugtickets, die rechtzeitig an Flugdaten erinnern. Aktionen bei Näherung zu Geschäften, Treuepunkte usw. werden digitalisiert und wahrscheinlich bald allen Betrieben zur Verfügung stehen. Wo die Transaktion tatsächlich stattfindet, im Webshop, Payment-Modul oder Messenger ist dann nebensächlich.

Location Based Services:

Am Smartphone sinkt die Toleranzgrenze für lästige Werbung gegen Null. Ad-Blocker verhindern das Einblenden von Bannern und ähnlichem. Wie soll nun der Kunde angesprochen werden. Die Schlüsselwörter sind Relevanz und Location. Interessant ist, was zur richtigen Zeit am richtigen Ort erhalten wird. Facebook und Google platzieren bereits ortsbezogene Werbung. In Zukunft können mittels WiFi indoor-Navigation oder Beacons relevante Nachrichten ortsabhängig gesendet werden.

Schlußfolgerung:

Für einen Shopbetreiber wird in Zukunft die Nutzung neuer Technologien im Fokus stehen müssen, die bereits eine bestehende große Reichweite besitzen. Es darf auf keinen Fall auf die Optimierung des eigenen Webshops vergessen werden, er sit in Zukunft der digitale Flagship-Store für den Kunden. Insbesondere muss die mobile Tauglichkeit in den Vordergrund gestellt werden.

 

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