[Präsentation] Blogging Tools

Sarah Hinterreiter
Sarah Jakober
Marlene Siegl

Präsentation:




The What, The Why, The How



Wäre es nicht wunderbar, wenn ich wüsste, wie Besucher meine Website oder meinen Blog gefunden haben und was sie dann dort gemacht haben? Mit dem Blogging Tool Google Analytics kann ich das ganz leicht herausfinden - und das sogar gratis.
Im Prinzip geht es bei Analytics darum, die Zugriffe und Navigationswege der Besucher und Besucherinnen nachzuvollziehen. Dazu werden aus den von Google mitgeschriebenen Daten gleichzeitig Berichte und Grafiken verfasst, die ein Bild der Nutzung zeigen.
Je besser man versteht wie Besucher und Besucherinnen mit dem eigenen Blog interagieren, desto leichter kann man den Blog genau so gestalten, dass sie bleiben oder sogar Kontakt aufnehmen.
Mit Google Analyticswerden die wichtigsten Fragen beantwortet, wie etwa:

  • Wie viele Leute haben meinen Blog besucht?
  • Wieviel Zeit haben sie auf meinem Blog verbracht?
  • Haben sie meinen Blog über google, andere Suchmaschinen oder andere Websites gefunden?
  • Sind sie aus meiner Umgebung, aus anderen Teilen Österreichs oder sogar aus einem anderen Land?
  • Wo haben sie meinen Blog verlassen und warum?
  • [1]


Google Analytics in Real Life:

[2]


Wie dieses Video bereits zeigt, gibt es im Bezug mit Google Analytics auf Probleme bezüglich Datenschutz oder Privatsphäre.
Mit dem Tool ist es Google möglich ein umfassendes Benutzerprofil von Besuchern anzulegen. Wird ein anmeldepflichtiger Google-Dienst von den Besuchern verwendet, kann dieses Benutzerprofil sogar bestimmten Personen zugeordnet werden.
In Deutschland wurde 2009 verboten, dass Google Analytics auf Websiten verwendet werden darf, da mit dem Tool teilweise die vollständige IP-Adresse des Besuchers oder der Besucherin an einen Dritten (den Nutzer von Analytics) übermittelt wird und dies durch das Telemediengesetz nicht erlaubt ist, welches besagt, dass in Deutschland eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten nur erlaubt ist, wenn der Benutzer bzw. die Benutzerin vorher zugestimmt hat.
2011 wurde Google Analytics schließlich unter Bedingung bestimmter Auflagen wieder erlaubt. Zu diesen zählten etwa, dass nicht die gesamte IP-Adresse gespeichert werden darf und Google vom Betreiber der Website vertraglich zur Speicherung der Daten beauftragt werden muss.
Da es sich bei dem Skript, dass für die Benutzung von Google Analytics auf die Website oder den Blog eingebunden werden muss, um ein JavaScript handelt, kann man das Laden und Ausführen dieses Skripts auf verschiedene Weisen verhindern, was dazu führt, dass der Besuch nicht getrackt wird. Eine Möglichkeit ist etwa die Blockierung von JavaScript durch eines von vielen Add-Ons, die gratis für jeden Browser zur Verfügung gestellt werden. Durch Werbeblocker oder eine Sperrliste ist es außerdem möglich, die Domain google-analytics.com komplett zu sperren.
Im deutschen Bundesland Hessen ist Google Analytics aber nach wie vor rechtlich unzulässig und in der Schweiz weigert sich Google, die gleichen Auflagen, wie in Deutschland einzuführen. [3]



Bloglovin'

Wer viele Blogs liest, ist bestimmt bereits das ein oder andere Mal auf eines der folgenden Bilder gestoßen:


Bloglovin' ist nicht nur eine Plattform für Blogger, sondern auch für jene unter uns, die gerne Blogs lesen sehr interessant.
Bloglovin' ist sozusagen eine Plattform, in der man die URLs der Blogs, die man regelmäßig liest, eintragen und ihnen somit folgen kann. Auf der eigenen Startseite finden sich dann immer die Aktualisierungen der neuesten Beiträge.
Man kann aber auch einfach nach Themen suchen, die einen interessieren und bekommt dann dem entsprechende Blogs präsentiert, denen man nun wiederum folgen kann oder nicht.
Die oben gezeigten Bilder sind einfach Widgets, die man am eigenen Blog einbinden kann, damit die Leser und Leserinnen gleich auf die entsprechende Seite von Bloglovin' gelangen um einem zu folgen. [4]



DiggDigg



Um solche Widgets, wie das vorher genannte von Bloglovin' leicht auf seinen eigenen Blog einbauen zu können, gibt es das Tool DiggDigg.
DiggDigg ermöglicht es einem, auch ohne Programmierkenntnisse, selber Widgets zu gestalten, deren Größe oder aussehen zu ändern und ganz einfach am Blog einzubinden.
Egal ob Facebook, Twitter oder Instagram, mit DiggDigglassen sich alle gängigen Social Media Kanäle leicht mit dem Blog verknüpfen.

Der Nachteil von DiggDigg ist, dass es nur mit dem zuvor erwähnten Wordpress funktioniert, nicht aber mit anderen Portalen. [5]

Quellen

[1] https://www.youtube.com/watch?v=opwrGPKcfYw (21.05.2014)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=3Sk7cOqB9Dk (21.05.2014)
[3] http://www.iitr.de/veroeffentlichungen-des-instituts-fuer-it-recht/162-google-und-datenschutz-google-analytics-erfuellt-zentrale-forderung-der-datenschutz-aufsichtsbehoerden.html (21.05.2014)
[4] http://www.bloglovin.com/about (21.05.2014)
[5] http://www.socialmediaexaminer.com/22-top-blogging-tools/(21.05.2014)