Mobile Business Statement: Gesundheitssektor - Mit Diabetes leben leicht gemacht

elsa.wiesinger.uni-linz, 16. November 2016, 19:23

Geschäftsfeld - Gesundheitswesen:

Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes. Die Zahl der Erkrankten weltweit hat sich um das Vierfache gesteigert. Ausschlaggebende Faktoren für diesen drastischen Anstieg sind Übergewicht sowie Fettleibigkeit, laut WHO.
In Österreich wird geschätzt, dass bereits 10% der erwachsenen Bevölkerung an Diabetes leiden. Die Behandlungsmöglichkeiten der Zuckerkrankheit haben sich aber ebenso verbessert. [Q1]

 

Kurze Erläuterung zu Diabetes/Zuckerkrankheit

Diabetes ist eine nicht heilbare Krankheit. Sie ist auch unter der Bezeichnung Zuckerkrankheit bekannt. Um mit der Krankheit, den Umständen entsprechend, leben zu können, benötigt es eine intensive Auseinandersetzung mit den Zuckerwerten. Komplikationen wie Unterzuckerung, Zuckerkoma und die Folgen davon, können durch die laufende Kontrolle der Blutzuckerwerte vorgebeugt werden. [Q2]

 

Datenübertragung zwischen Blutzuckermessgerät und mobilen Endgerät

So einfach wird die Auzeichnung der Blutzuckerwerte.

Die Blutzuckerwerte werden mit einem Messgerät erhoben. Dieses hat Schnittstellen wie Bluetooth oder WiFi, wodurch eine Verbindung mit dem Smartphone des Patienten hergestellt wird. Die Rohdaten werden übertragen und mithilfe von Algorithmen in der mobilen App aufbereitet.

Durch die Aufbereitung und Auswertung der Daten können Patienten und deren Ärzte die Werte laufend kontrollieren und bei negativen Ergebnissen, Gegenmaßnahmen einleiten. [Q3]

 

Kennzeichen des Mobile Business

  • Mobile Endgeräte
    Mithilfe von mobilen Endgeräten kann ubiquitär auf Daten in der Gesundheitsapp zugegriffen werden. Durch das Festhalten, Aufbereiten und Verarbeiten der krankheitsbezogenen Daten von zuckerkranken Personen, wird ein Teil deren Identität festgehalten.
  • Multiple Drahtlosverbindungen
    Über Bluetooth werden die Blutzuckerwerte des Geräts an die mobile App weitergegeben.
    Nutzer derselben App können befreundet sein und ihre Ergebnisse mit der Community teilen. Freunde können ihre Ergebnisse, Erfolge, Therapie-Erfahrungen, udgl.  posten. Via Internet sind die App-User miteinander verbunden.
  • Multiple Sensoren führen zu neuen User Interfaces
    Um die sportlichen Aspekte der App zu nutzen, kann man den Schrittzähler einbauen. Durch Grafiken werden die gegangenen Schritte je Tag aufbereitet und die Aktivität der App User aufgezeichnet.
  • Unabhängigkeit von Ort und Zeit
    Ubiquität ist durch den Dienst gegeben. Zusätzlich fordert die App den Nutzer zu gewissen Tageszeiten auf, seine Messwerte einzugeben. Der Nutzer wird durch Benachrichtigungen zu Interaktionsschritten wie Blutmessungen, Aufzeichnung von Mahlzeiten,... aufgefordert.
  • Personalisierung - Endgeräte identifizieren eine Person
    Übertragung der Blutzuckerwerte des Messgeräts via Bluetooth an die mobile App.
    Automatisierte Weitergabe der Messwerte an die Mobile App
    Erfassung von weiteren relevanten Daten wie Mahlzeiten, Insulinwerte, Medikamente, Sport, Stimmung
    Diese Daten sind äußerst hilfreich bei regelmäßigen Arztbesuchen. Durch den Download von Reports in PDF, kann man relevante Daten beim Arzt vorlegen um Trends und die Entwicklung des Krankheitsbildes schneller zu erkennen.
  • Lokaler Kontext - Ortszuweisung der Ereignisse, bzw. Transaktionen
    Automatisierte Nachrichten Update an Familie/Freunde über Werte
    Vor allem interessant bei sehr schlechten Werte - Nachricht an Familie/Freunde mit GPS Daten!
  • Weitere mögliche Features der App
    Aufbereitung von Graphen mit der Entwicklung der Blutzuckerwerte
    Grenz- und Zielwerte für Blutzucker eigens festlegen
    Erinnerung an die Messung des Blutzuckerwerts aufgrund selbsteingestellter Zeitpunkte 
  • Erweiterungsmöglichkeiten
    Statt mit klassischem Blutdruckmessgerät eine kompakte Lösung entwickeln
    Entwicklung eines handliches Blutzuckermessgeräts, dass sich beim Smartphone anstecken lässt und Blutwerte synchronisiert
    Die Blutzuckerwerte wären von überall aus messbar und im Optimalfall ist das Messgerät um einiges kompakter als die klassischen Apparate.[Q4] [Q5]

 

 

 

Q1: Vgl. http://orf.at/stories/2332890/2332888/, zuletzt zugegriffen am: 14.11.16.

Q2: Vgl. http://www.medicoconsult.de/diabetes_mellitus_-_einfach_erklaert/, zuletzt zugegriffen am: 14.11.16.

Q3: Vgl: Andelfinger, Volker P. / Hänisch, Till (Hrsg.): eHealth / Wie Smartphones, Apps und Wearables die Gesundheitsversorgung verändern werden, Wiesbaden, 2016, S. 43 ff.

Q4: Vgl. http://mydario.co.uk/smart-meter/, zuletzt zugegriffen am: 16.11.2016.

Q5: Vgl. https://www.tk.de/tk/tk/tk-apps/tk-diabetestagebuch/660516, zuletzt zugegriffen am: 16.11.2016.

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MySugr

simone.mathe.uni-linz, 9. Jšnner 2017, 20:54

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